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Wir schreiben das Jahr des Herrn 1688. Eine Nachricht aus Tortuga ließ die Herren der Karibischen See aufhorchen: Hassard Killigrew, genannt der Seewolf, Siri-Tong, Käpt’n England, der Protektor des Freibeuterstaates Lord Horatio, aber auch viele, viele gute Männer waren während eines gewaltigen Gefechts zu Wasser und zu Lande zu Tode gekommen. Lebend hatten lediglich ein gewisser Joshua Flint und dessen Crew die Insel der Piratenbruderschaft verlassen.
 Dieser Flint war mit Englands Schiff, der „Fancy”, einer riesigen Menge Arawak-Perlen und dem Wissen um Killigrews Silberschatz in See gestochen, Ziel Nord-Nord-West. Mit an Bord die entführte Nichte des spanischen Vizekönigs.
 Die Karibik hatte ihre Helden: einen neuen Piraten namens Joshua Flint. Und hier nun beginnt unser Abenteuer.

Ein Schiff mit notdürftig geflickten Segeln und brüchigem Tauwerk bahnt sich mühsam seinen Weg durch die Karibische See.
 An seinem Mast flatterte eine zerfetzte Flagge der Ostindien-Kompanie und an seinem Rumpf trug es, kaum noch erkennbar, den Namen „Fancy”. Nach den Ereignissen auf Tortuga war die „Fancy” eins der meistgesuchtesten Schiffe in der Karibik. Und so traf sie auf dem Weg nach Antigua auf ein spanisches Kriegsschiff. In einem Kampf auf Leben und Tod wurde der Spanier versenkt. Mit letzter Kraft wurde Antigua erreicht, die Insel auf welcher Killigrews Schatz vermutet wurde.
 Doch auch die Spanier waren bereits angelandet, und so gerieten Flint und seine Crew wieder zwischen die Fronten der Seemächte seiner Zeit. Der auf der Insel weitverbreitete Voodoozauber begleitete alle Geschehnisse.
 Flint traf hier auf alte Freunde, wie den mächtigen Sir Henry Morgan, aber auch längst Totgeglaubte kreuzten seinen Weg. Und so steht unser Käpt’n Flint wieder einmal am Scheideweg, um für einen Wimpernschlag die Geschichte zu beeinflussen: Soll er vogelfrei und gejagt von jedermann die Meere kreuzen oder den Kaperbrief des englischen Königs annehmen und im Auftrag der Krone segeln?